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Intention 2. Beschreibungs- abhängigkeit 3. Philosophie und Psychologie 4. Philosophische Analyse 5. Apriorität und Normativität 6. Bestimmen und Unterscheiden 7. Hierarchie der Urteilsformen 8. Urteilsförmige Kohärenz der Natur 9. Natur als Gesamtheit 10. Bibliographie Links Sitemap Kontakt Impressum |
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Thomas Scheffer: Die Grundlagen von Kants Naturbegriff in der 'Kritik der reinen Vernunft' Die Welt ist nicht da, 1. Die Grundlagen Diese These muss in zweierlei Hinsicht auf Unverständnis oder
wenigstens Skepsis stoßen: Zum einen ist nicht ohne weiteres klar,
was es heißen soll, dass Begriffe, also abstrakte Gegenstände,
der Natur, also dem beobachtbaren realen Geschehen, Vorschriften machen.
Die objektive Gültigkeit, ja vielleicht sogar der Sinngehalt von
Begriffen scheinen vielmehr umgekehrt von der Natur und unserer Stellung
in ihr abzuhängen. Zum anderen muss an dieser These überraschen,
dass schon die Kategorien, von denen Kant zu Beginn der transzendentalen
Deduktion sagt, sie seien "Begriffe von einem Gegenstande überhaupt,
dadurch dessen Anschauung in Ansehung einer der logischen Funktionen
zu Urteilen als bestimmt angesehen wird" (B, 128), hinreichen sollen,
die "Gesetze, auf denen eine Natur überhaupt ... beruht"
(B, 165), zu bestimmen. Nahe liegend erscheint vielmehr, dass die Bedingungen
der Erkenntnis gesetzmäßiger Zusammenhänge des Auftretens
von Gegenständen verschieden von denen der Erkenntnis einzelner
Gegenstände sind oder jedenfalls über die letzteren hinausgehen.
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